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aus TMZ - Revue 1/01
Einen Anlass der besonderen Art, veranstalteten wir am Abend des 26. Mai 2000 für alle unsere Mitglieder. Wir besuchten den Schweiz. Verein der Feld- und Werkbahn - Freunde in Otelfingen (FWF).
Um 18 Uhr wurde eine, leider sehr kleine Gruppe, unseres Vereins am Bahnhof Otelfingen durch die FWF empfangen. Auf dem Areal des Bahnhofs, befindet sich der grösste Teil der Sammlung. Als Erstes erhielten wir bei gemütlicher Atmosphäre in den „Sozialräumen", in an Schrebergärten erinnernder Umgebung, einen Apero. Dabei besonders erfreulich, auch Weisswein der Gegend. Es stellte sich der 1986 gegründete Verein vor.
Der Zweck ist die Errichtung eines Museums, mit Erhaltung und Instandstellung von interessantem und vornehmlich in der Schweiz gebrauchtem Feldbahnmaterial, welches in einer repräsentativen Sammlung die verschiedensten Einsatzzwecke auf einer Museumsstrecke zeigt. Als Spurweite wird 600 mm bevorzugt.
Eine längere Odyssee brachte die FWF 1992 nach Otelfingen. Heute sind 400 m Geleise, 13 Weichen und eine Schiebebühne verlegt. Für den Bau eines Lokunterstandes ist die Bewilligung vorhanden. Drei Baracken und drei Güterwagen der Waldenburgerbahn dienen als Lager. An Fahrzeugen sind vorhanden: 51 Diesel- und Akkuloks und gegen 150 Feldbahnwagen. Die Besichtigung der Sammlung ist eindrücklich. Einige Unikate und auch in der Schweiz hergestellte Fahrzeuge sind vorhanden. Aber auch ein gewaltiger Arbeitsvorrat ist leicht zu erkennen! Trotzdem, vieles wurde bereits revidiert und ist fahrfähig.
Jeder konnte sich selbst als Lokführer versuchen. Die kleinen „Dinger" verfügen über beachtliche Zugkräfte und Gewichte, eine der bewegten Loks wiegt ca. 6 t! Die Bedienung ist möglichst einfach gehalten und alles sehr robust gebaut. Beim Fahren, merkt und hört man sehr schnell, dass dies kein Spielzeug ist, sondern eine richtige kleine Eisenbahn! Wenn auch die freie Strecke sehr kurz war, ich möchte die Fahrten nicht missen.
Feldbahnen sind heute fast vollständig verschwunden, doch Grossbauwerke wie Kraftwerke, Flusskorrekturen, Tunnels und Flughäfen wurden meist damit gebaut. Auch viele Fabriken, Gruben und Sägereien waren mit teils sehr kleinen Strecken ausgerüstet. Durch ihr oft nur temporäres Bestehen, sind sie leider nicht so verwurzelt. Die Erhaltung ist jedoch sehr zu begrüssen und dokumentiert eine sehr leistungsfähige, technisch mögliche Transportart früherer Generationen.
Den anschliessende Transfer nach Zürich - Höngg, machten wir in flotter Fahrt mit dem VBZ Schnauzenbus Nr. 9 (Baujahr 1930, Saurer).
Im Tram Museum war unser Grill bereits in Betrieb und wir dinierten in freudiger Stimmung.
Schweiz. Verein der Feld- und Werkbahn - Freunde
Postfach 77
8953 Dietikon 3
Jürg D. Lüthard
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Der Apero wird genossen. |
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Lokomotivführer T. Grünberg und seine Besatzung. |
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Letzte Änderungen: 30.08.2006
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