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1938 Wagenumbauprojekte zur Landesausstellung von 1939

Nachdem von den Umbauprojekten von 1936 nichts realisiert wurde, wurde 1938 nochmals ein Anlauf unternommen. Nun waren die wesentlich jüngeren Wagen mit den Beschaffungsjahren 1919 zum Umbau vorgesehen.

Die vorgesehenen Spenderfahrzeuge waren:

Motorwagen: Ce2/2 241 - 260
Erbauer: SWS / SIG / MFO
Leistung: 2 x 73 PS (54 kW)
Länge über Kupplung: 9,6 m
Tara: 14,9 t
1932 - 33 erhielten die Wagen die Druckluftbremse und Schienenbremsbatterien, die elektrische Ausrüstung wurde verstärkt und die ursprünglich vorhandenen jeweils hinten rechts vorhandenen Doppelflügeltüren wurden durch normale Schiebetüren ersetzt.
Es waren in Zürich die ersten Wagen mit einer Breite von 2.2 m, halbautomatischer +GF+ Kupplung und optischen Abfahrtssignal.

Anhänger C 581 - 589
Erbauer: SWS
Länge über Kupplung: 8,7 m
Tara: 6,1 t
1932 erhielten die Wagen die Druckluftbremse und die Doppelflügeltüren wurden ausgebaut.
Es waren in Zürich die ersten Anhänger mit einer Breite von 2.2 m und Quersitzen, halbautomatischer +GF+ Kupplung und optischen Abfahrtssignal.

Hier sah das Projekt vor, zwei Motorwagen mit Faltenbalgübergang zu verbinden. Der hintere Motorwagen währe durch den Wagenführer im vorderen Wagen mitgesteuert worden. Der Kondukteur hätte das wohl unmögliche versucht, als Pendelschaffner alle Fahrgäste an ihrem Ort zu bedient.

40 Sitz- und 81 Stehplätze, Tara ca. 28 t

Dieses Projekt sah vor, je einen Motor- und Anhängewagen per Faltenbalgübergang zu verbinden. Für den Kondukteur hätte sich an der Problematik nichts geändert.

40 Sitz- und 81 Stehplätze, Tara ca. 20,2 t

Das letzte Projekt sah vor, einen Motorwagen mit einem Anhänger mittels schwebendem Mittelteil zu verbinden. Der Kondukteur hätte einen Sitz hinten gehabt und die Fahrgäste wären im Fahrgastfluss an ihm vorbei. Sicherlich das aufwändigste Projekt, jedoch auch das Einzige das betrieblich funktioniert hätte.

40 Sitz- und 81 Stehplätze, Tara ca. 20,2 t

Loisl hat hier die letzte Variante gezeichnet. Sie stellt  dar, wie wohl ein aus Quersitzwagen samt Mittelteil konstruiertes Gelenkfahrzeug auf der Linie 4 ausgesehen hätte. Die "Sänfte" der VBZ lässt herzlich grüssen....

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Letzte Änderungen: 10.10.03


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