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Die Biel - Meinisberg - Bahn kaufte zu ihrer Eröffnung 1913 von der
StStZ die Wagen 404, 405 und 408. Diese wurden mit den Nummern 101 - 103 bei
der BMB eingesetzt. Die Wagen entstammen der 1883 von SIG erbauten Pferdebahnwagen-Serie 21 - 30. 1897 gingen sie in das Eigentum der StStZ und von 1901 - 1902 erfolgte ihre Umspurung von normal- auf Meterspur. Länge über Kupplung: 6.15 m, Tara: 2.5 t, 12 Sitz- und 16 Stehplätze |
aus der Zeitschrift Tram 4/91
Dieses Bild, eine grosse Rarität, dürfte kurz nach der Eröffnung der Bahn, wahrscheinlich im Sommer 1914, vor Kriegsausbruch an einem Sonn- oder Feiertag entstanden sein, denn frischer, noch heller Schotter, der schwach bewachsene Bahneinschnitt und die vielen, festlich gekleideten Passagiere (Studenten auf der Plattform des ersten Wagens, Damen mit Hüten) deuten darauf hin. Nach Kriegsausbruch wären solche Ausflüge kaum mehr möglich gewesen. Dazu war der Sonntagsbetrieb durch die Kohlen-Sparmassnahmen in den letzten Kriegsjahren für die Dampfbahnen enorm eingeschränkt.
Der Zug fährt von Biel Richtung Meinisberg und wird gerade die Hauptstrasse in Orpund überqueren und nachher in den "Bahnhof" einfahren.
Beim Dampftriebwagen handelt es sich um den sogenannten "Kleinen". Dieser CFm 2/4 Nr. 2 (betriebsmässig nur als Reservefahrzeug gedacht) war wegen seiner grösseren Störungsanfälligkeit bedeutend weniger im Einsatz als der "grosse" Triebwagen Nr. 1. Deshalb sind von diesem Triebwagen nur etwa vier Bilder bekannt, was dieses Foto noch wertvoller macht.
Bei den drei Anhängewagen handelt es sich um die C 101 bis 103. Während die beiden Dampftriebwagen 1913 fabrikneu von der SLM zur BMB kamen, hatte man kein Geld für den Kauf von neuen Anhängern mehr. Deshalb wurden dann die abgebildeten drei Wägelchen im gleichen Jahr als "Occasionen" von der Städtischen Strassenbahn Zürich Übernommen und neu gestrichen. 1883 von SIG erbaut, fuhren diese Normalspurwagen bis gegen 1900 im Pferdebahnbetrieb, ehe diese als meterspurige Anhängewagen (mit 12 Sitz- und 16 Stehplätzen) für die inzwischen elektrifizierte Trambahn angepasst worden waren. Gegen 1920 wurden sie dann verschrottet, nachdem die BMB 1917 vier "bessere" Wagen von der aufgehobenen Sissach - Gelterkinden - Bahn erwerben konnte.
Es ist dies auch das einzige bekannte Bild, dass mehr als einen Anhängewagen der BMB zeigt und dazu noch alle drei der "Erstausrüstung" zusammen.
Nach einer Legende von H.P. Leu.
Bild aus der Sammluna von A. Ziegler
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Der Wagen wurde ursprünglich bei der AGB als Ce 2/2 2 in Betrieb genommen.
Bex, 08.02.1976 |
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Das Innere des Be 2/2 8 am 24.01.1987 |
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Aus dem Ce 2/2 1225 wurde 1958 der Be 2/2 9. Barboluesaz, 08.09.1973 |
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Villars, 08.02.1976 |
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Der Wagen Be 4/4 1501 gelangte im November 1980 zur BVB. Dort wurde er zum Schneepflug mit
Rückführerstand umgebaut. Im Winter ist er in Villars stationiert um allenfalls talwärts die Strecke freizulegen. Villars, 24.01.1987 |
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Fotos: J. Lüthard |
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Ganz links, der heutige Museumswagen
LSB Ce 2/2 2, zusammen mit ABDeh 4/4 14 +
Bt 51, sowie ABDeh 4/4 8 am 10.06.1972 in Le Châtelard - Gietroz. Gut zu erkennen die seitliche Stromschiene. Foto: D. Heer |
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1974 wurden die beiden "Schnellläufer" Be 2/2 1017 und 1019 an die MC verkauft.
Beabsichtigt war, sie für Schülertransporte als Ersatz des ex LSB Wagens
einzusetzen, beide kamen jedoch nie in Betrieb. Der 1017 wurde um 1987 abgebrochen. Der 1019 gelangte nach Viernheim und verkehrte dort mit dem B2 629 der von der Museumsbahn Bolney - Chamby kam. Beide sind heute wieder in Zürich. Beide am 16.04.1977 vor dem Depot Vernayaz. Foto: H. Waldburger |
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Gleichzeitig gingen 1974 die "Laubfrösche" Xe 2/2 1906 und 1907 an die MC. Einer
davon wurde zum Te 2/2 91 umgebaut. Der Te 2/2 91 im Depot Vernayaz am 13.07.1982. Foto: J. Lüthard |
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1969 gingen drei VBZ - Wagen zur Museumsbahn Bloney - Chamby:
Das Bild vom 07.09.1974 zeigt den Wagen 1004 im Montbovon, abgestellt unter freiem
Himmel, mit verbrannten Widerständen und nicht mehr fahrtüchtig, er wurde
abgebrochen. Foto: M. Schweizer |
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Dieser Triebwagen wurde 1910 von SWS / MFO als Ce 2/2 Nr. 4 für die
Tranvie elettriche Mendrisiensi mit einer Ausrüstung für eine Fahrleitungsspannung
von 1000 Volt erbaut. 1918 wurde er von der StStZ übernommen und mit der Nummer 143 hauptsächlich auf der Forchbahn eingesetzt. Später wurde er für 600 Volt umgebaut. Von 1946 bis 1948 wurde er der SeTB vermietet, um dieser den Umbau ihrer eigenen Motorwagen zu ermöglichen. Damals stand die SeTB unter der Verwaltung der StStZ. Hier am 02.05.01947 bei einer Besichtigungsfahrt zur Erkundung von sanierungsbedürftigen Engpässen. Er kam zurück nach Zürich, wurde aber kaum gebraucht, so wurde er 1950 an die SeTB verkauft. Foto: aus Tram 4/94, Sammlung A. Ackermann |
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Vor dem Gasthaus "Zur Sonne" in Engi-Hinterdorf. Foto: W. Spälty jun. |
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1955 erstand aus dem SeTB CFe 2/2 2 und der elektrischen Ausrüstung vom StStZ Ce 2/2 143 der Fe 2/2 22. 1961 wurde er zum Xe 2/2 22 umgezeichnet. Nach Stilllegung der SeTB gelangte dieser 1969 zur OJB mit der Bezeichnung Xe 2/2 93, später Xe 2/2 90. Dort wurde es 1978 ausrangiert. Foto: D. Heer |
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Vor der Ablieferung des Anhängers C4 765 ab Werk SIG
Neuhausen, wurde dieser bei der StSS am 29. / 30.10.1952 für einige Versuchs- und Messfahrten
eingesetzt. Trotz zufrieden stellenden Resultaten konnte die Bahn nicht saniert werden. Am 29.10.1952 in Schleitheim. Foto: O. Welti |
Letzte Änderungen: 12.10.03
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