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Die Industriequartier Strassenbahn (IStB), 1898 - 1902

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Betriebseröffnung: 23.04.1898 Bahnhofquai - Escher-Wyss-Platz (2.383 km)
Übernahme: 01.01.1903 an die StStZ

Die Geschichte:

Nach der Landesausstellung von 1883 im Gebiet zwischen den Bahnanlagen und der Limmat entwickelte sich dieses Gebiet stürmisch. Es war nahe liegend, dieses dicht besiedelte Industriequartier mit einer Strassenbahn zu erschliessen. Da die Stadt mit den übrigen Linienausbauten ausgelastet war, wurde diese Linie der Privatinitiative überlassen. Am 24. April 1898 konnte die 2,1 km lange, weitgehend eben und mit wenigen Kurven angelegte Trambahn vom Bahnhof bis zur Wipkingerbrücke eröffnet werden. Wie die benachbarte Zürich - Höngg - und die Limmattal-Strassenbahn musste auch die IStB eine eigene eiserne Brücke erstellen lassen, allerdings nicht über die Limmat, sondern über die Sihl. Die sieben Wagen waren nach den Normen der Städtischen Strassenbahn gebaut, wiesen aber bereits geschlossene Plattformen auf. Depot und Werkstätte befanden sich bei der Endstation Wipkingen und bildeten den Grundstock für das heutige Tramdepot Hard der VBZ. Der merkwürdige Umstand, dass die 6 km lange Linie nach Höngg auf zwei Gesellschaften aufgeteilt war, ist auf die unterschiedliche Rentabilität zurückzuführen. Im Gegensatz zum armen Höngger Tram war die IStB ein blühendes Unternehmen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Stadt schon 1903 auch dieses Unternehmen übernahm.

H. Waldburger


Die Wagen:

Die Wagen Ce 1/2 1 - 6 und der Ce 2/2 7, Baujahr 1898 von SIG / MFO, 1900 Umbau der Wagen 1 - 6 zu Ce 2/2

Die Motorwagen Ce 2/2 8 + 9 folgten 1899 von SWS / MFO, aber mit Aussentüren.

Technische Daten wie Wagen ZH

Bild: Beim Depot Hard
MFO, Sammlung TMZ

 

Letzte Änderungen: 10.10.03


Skizze Tramzug

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