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Das Buch dazu:
| Betriebseröffnung: | 27.08.1898 | Escher-Wyss-Platz - Wartau (3.074 km) |
| Übernahmen: | 1907 | Escher-Wyss-Platz - Wipkingen an die StStZ |
| 01.01.1913 | Wipkingen - Grenzstein Höngg an die StStZ | |
| 01.01.1924 | Grenzstein Höngg - Wartau an die StStZ |
Am 27. August 1898 wurde das ehemalige Weinbauerndorf Höngg, zu jener Zeit noch eine selbständige Gemeinde, durch eine Strassenbahnlinie mit der Stadt verbunden. Die Strassenbahn Zürich - Höngg, wie sie damals hiess, begann in Wipkingen, anschliessend an die kurz vorher eröffnete Industriequartier - Strassenbahn, und führte über einen provisorischen Steg über die Limmat und weiter entlang der für einen Schienenbetrieb noch wenig geeigneten Naturstrasse zum Dorf Höngg. Die 3,1 km lange Strecke war eingleisig und endete bei der heutigen Wartau am Dorfende, wo eine kleine Wagenremise für die anfänglich bestellen gelben 4 Motorwagen, diese verfügten über 31 Plätze, erstellt wurde.
In den ersten Betriebsjahren besorgte die Industriequartier - Strassenbahn den Betrieb und den Unterhalt der wenigen Fahrzeuge, womit eine direkte Verbindung vom Hauptbahnhof zur Wartau möglich war. Bald darauf kam es aber zu Missstimmungen mit der Industriequartier - Strassenbahn, welche auf die Fahrplanwünsche der Höngger nicht gebührend Rücksicht genommen hatte. Die Strassenbahn Zürich - Höngg machte sich deshalb betrieblich selbständig, was allerdings zur Folge hatte, dass die Fahrgäste fortan am Escher-Wyss-Platz umsteigen mussten. Eine aus heutiger Sicht nicht gerade fahrgastfreundliche Massnahme! Nachdem die Industriequartier - Strassenbahn 1903 von der Städtischen Strassenbahn übernommen wurde, und letztere die Zweiglinie zur Nordbrücke erstellen liess, konnte dieser Missstand beseitigt werden. Ebenso konnte nach dem Bau der Wipkingerbrücke im Jahr 1903 auf den eisernen Tramsteg verzichtet werden. In zwei Teilen übernahm schliesslich der städtische Betrieb den Höngger Ast, zuerst 1913 die Strecke Wipkingen - Grenzstein Höngg sowie das gesamte Rollmaterial. Der Rest der Linie (Grenzstein - Wartau) kam jedoch erst 1924 zur Stadt. Die Wagenremise ging in den Besitz der Gemeinde Höngg über.
Von der Städtischen Strassenbahn wurde die Hönggerstrecke anfänglich von der Linie 11, später 12 befahren. 1934 erfolgte mit der Linie 4 eine nochmalige Nummernänderung. Seit 1944 wird das Quartier Höngg durch die Linie 13, eine der bestfrequentiertesten des heutigen VBZ - Netzes, bedient. Erstmals nach vielen Jahren konnte in Höngg im Jahre 1954 sogar eine Tramlinienverlängerung von der Wartau zum Frankental eröffnet werden. Lange Jahre diente die ehemalige Wagenremise bei der Wartau verschiedenen Kleingewerbebetrieben, später dem Strasseninspektorat als Unterkunft. Seit 1989 beherbergt dieses kleine historische restaurierte Depot die Fahrzeuge und die Sammlungen des Vereins Tram-Museum Zürich (TMZ).
Ernst Wetzel
Archivar TMZ
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Bezeichnung: Inbetriebsetzung: 1 - 4 5 - 6 Erbauer: 1 - 4 5 - 6 Dienstgewicht: Radstand: Länge über Puffer: Grösste feste Höhe: Sitzplätze: Stehplätze: Treibmotorleistung: Höchstgwschwindigkeit: Bei StStZ: ab 1913 |
Ce 2/2 1 - 6 1898 1899 SIG / MFO SWS / MFO 7.18 t 1.55 m 7.60 m 3.45 m 18 15 2 x 18 PS 18 km / h Ce 2/2 1 - 6 |
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Die Motorwagen Ce 2/2 2 und 4 kreuzen sich bei der "Rotwand" (heute nähe Alte Trotte) im Eröffnungsjahr
1898. Foto: MFO, Archiv TMZ |
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Das Depot bei der Wartau mit Motorwagen Ce 2/2 2 und im Hintergrund einem Turmwagen unbekannter Art. Das heute noch vorhandene Eingangstor auf der Strassenseite ist noch nicht vorhanden. Foto: MFO, Archiv TMZ |
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Ein Inserat wie es 1907 auf dem Fahrplan der Städtischen Strassenbahn Zürich erschien. |
Letzte Änderungen: 11.10.03
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