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Die Karpfenwagen "P 16", Be 4/4 1415 - 1430 und B 771 - 786

 
Postkarte VBZP16 Bestellung
Foto: R. Gerbig
Das Einsatzgebiet der "P16" war jahrelang die Linie 14. Dies aus zwei Gründen, erstens waren es die grössten vorhandenen Fahrzeuge, die auf der stark belasteten Linie 14 bestens eingesetzt waren und zweitens, die Wagen haben in den Kurven mehr Ausladung als die älteren Fahrzeuge. Dadurch waren in vielen Kurven mit entgegenkommenden Wagen Kreuzungsverbote vorhanden, einzig auf der Linie 14 waren die Geleiseabständen in den Kurven genügend gross, um keine Kreuzungsverbote zu haben.

Beachtenswert die weissen Tafeln in den Fenstern des Anhängers, diese machten die Fahrgäste auf den kondukteurlosen Betrieb aufmerksam.

Foto: R. Butz, 17.06.1967

Da in den Stosszeiten das Platzangebot immer noch ungenügend war, wurden  bereits 1959 die Anhänger 691 - 710 (1931, SIG) mit zusätzlichen Steckkabeln ausgerüstet. Ein Kabel für die 600 V Übertragung (Heizung, Beleuchtung), da die Lichtrutenkupplung auf dem Dach an den neuen Wagen nicht mehr vorhanden war. Ein zweites Kabel diente zur Übertragung von Optisch- und Notsignal, die neuen Wagen waren mit einem anderen System ausgestattet.

Foto: R. Butz, 13.05.1966

Nachdem ab 1976 die ersten Tram 2000 auf die Linie 14 kamen, wurden die "P16" an die Linie 11 abgegeben. Ausser den neuen Dachreklamen hat sich nicht viel verändert. Die Dachroutentafel wurde dafür kleiner und weniger übersichtlich, hier gut zusehen. Anfänglich waren diese weiss mit schwarzer Schrift, nur die Liniennummer war in der Linienfarbe gehalten. Somit war die Linie weniger gut erkenntlich und ein paar Jahre später begann man damit, die ganze Tafel in der Linienfarbe zu streichen.

Foto: R. Butz

Mit der am 01.02.1986 erfolgten Eröffnung des Trams Schwammendingen kamen die Wagen auf die Linie 9. Dazu musste der Scherenstromabnehmer gegen einen Einholmstromabnehmer ausgetauscht werden, dessen Bauhöhe geringer ist und das befahren der Tunnelstrecke erst ermöglichte.

Die Informationen zur Selbstbedienung sind verschwunden, denn nun gab es nichts mehr anderes. Die Routentafel ist ganz in der Linienfarbe gehalten. Neu dazugekommen ist hinter der Scheibe beim ehemaligen Kondukteursitz eine zusätzliche Routentafel. Diese entfiel aus Kostengründen in den 90er Jahren wieder bei allen Tramlinien.

Die 1979 eingeführte "Mettwurst" prangt nun auf den Seitenwänden. Diese sollte eigentlich des Wappen ersetzen. Da dies bei der Bevölkerung auf ausgeprägten Unmut stiess, musste sie an zweiter Stelle hinter dem Wappen angebracht werden.

Foto: R. Butz, 01.02.1986

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Letzte Änderungen: 30.08.2006


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