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Der TypischsteDer "Elefant", Zürcher Tramgeschichte pur Ce 4/4 321, Baujahr 1930
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1929 - 30 beschaffte die StStZ eine Serie von 50 vierachsigen Einrichtungswagen mit Mitteleinstieg. Dieser mit Rücksicht auf Kritik des Architektenvereines sehr gedrungen gehaltene Fahrzeugtyp war ganz auf die steigungsreichen Strecken unserer Stadt ausgelegt und konnte auf den Steilrampen zwei, während den Kriegsjahren sogar drei Anhänger mitführen.
Der Wagen hat mit 27 Tonnen ein für einen Vierachser recht beachtliches Gewicht, so ist auch der Spitzname "Elefant" zu erklären. Das Untergestell ist aus genieteten Stahlplatten und Gussteilen speziell schwer ausgeführt. Mit seinen vier längs angeordneten 80 PS-Motoren und dank des hohen Gewichtes besitzt dieses Fahrzeug eine auch für heutige Begriffe grosse Zugkraft. Ausserdem konnte eine Fussbodenhöhe von 71 cm realisiert werden, dieser Wert wurde erst mit dem Tram 2000 knapp 50 Jahre später erreicht! Ein Nachteil der ausserhalb der Achsen liegenden Motoren war allerdings der hohe Schienenverschleiss. Die ersten 14 Wagen kamen noch ohne Luftbremse in Betrieb, die restlichen hatten diese Einrichtung seit Ablieferung, die röhrenförmigen Luftbehälter sind auf dem Dach gut zu erkennen. Der Kondukteur versah seinen Dienst als Pendelschaffner in den beiden Abteilen, welche mehrheitlich von Frauen aufgesucht wurden, während sich die Männerwelt auf der geräumigen Mittelplattform aufhielt, deren Türen während der Fahrt immer offen standen.
Wegen der gegenüber den Zweiachsern mehr als verdoppelten Motorleistung ist an Stelle der bisher üblichen Lyra-Schleifbügel ein weit ausladender Pantograph getreten. Unser im Jahre 1930 beschaffter Wagen 321 besitzt noch den "Hirschgeweih" genannten Stromabnehmer. Der zum Schalten von Motorströmen zwischen 400 - 600 A ausgelegte Direktkontroller nahm ganz beachtliche Ausmasse an und dominiert den kleinen, erstmals abgeschlossenen Führerstand.
Da der "Elefant" noch einen konventionellen Holzkasten besitzt, machten Reparatur und Ersatz der Holzteile einen Teil der Restaurierungsarbeiten aus. So wurde beim Museumswagen 321 anlässlich der Restaurierung in den Jahren 1972-75 das innen mit weissen Pavatexplatten verkleidete Dach freigelegt. Dieses präsentiert sich wieder in alter Pracht mit den lackierten Holzleisten. Der "Elefant" ist das "Flaggschiff" der Museumsflotte, meist verkehrt er mit dem in gleicher Qualität restaurierten Quersitzanhängewagen C 687 auf der "Museums-Linie".
Der baugleiche Wagen 1350 kann über das Extrafahrtenangebot der VBZ gemietet werden. Ausserdem wurde ein "Elefant", mit entsprechender Inneneinrichtung, zum "Party-Tram" umgebaut.
| Baujahr | 1930, am 05.11.1930 abgeliefert |
| Hersteller mech. Teil | SWS |
| Hersteller el. Teil | MFO / StStZ |
| Länge in Meter | 12.36 |
| Achsstand in Meter | 1.55 |
| Drehzapfenabstand in Meter | 5.60 |
| Leergewicht in Tonnen | 26.8 |
| Leistung in PS/kW (bei 600 V) | 4 x 80/59 |
| Motortyp | E23b |
| Sitz- / Stehplätze | 25 / 35 |
| Ausrangierung | 1966 |
| An Tram-Museum | 1969 |
| Restaurierung TMZ | 1973 - 75 |
| Zeitaufwand TMZ in Stunden | 4000 |
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Der Wagen kurz vor der Übernahme durch das TMZ, im Depothof Kalkbreite. Foto: M. Kurz |
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Unsere Wagen: Ce 4/4 321 + C 687 + C 455 In der Forchstrasse oberhalb Balgrist. Zu beachten: Die rote Aufstecktafel "Forch hell". 18.01.76 |
Letzte Änderungen: 12.10.03
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